WASG - Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit - Kreis Borken
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Willkommen auf der Website des Kreisverbandes Borken der Partei für
"Arbeit & soziale Gerechtigkeit - Die Wahlalternative"

Eintrittserklärung in DIE LINKE. - einfach >>> hier <<< anklicken!


DIE LINKE. im Kreis Borken gegründet gegründet

Eigentlich sollte die Gründungsversammlung schon vor drei Wochen stattgefunden haben, doch wegen der Anti-Nazi-Demo hatte der Übergangsvorstand des Kreisverbandes Borken der Partei DIE LINKE. die Mitgliederversammlung um drei Wochen verschoben. Daher fand die Gründungsversammlung erst jetzt am Wochenende statt.

Zunächst fassten die Mitglieder einstimmig den Beschluss, im Kreis Borken einen Kreisverband der Partei DIE LINKE. zu gründen, bevor ein fünfköpfiger Kreisvorstand gewählt wurde. Rainer Sauer und Jutta Wilting wurden zu gleichberechtigten Sprechern gewählt. Jan Rademacher zum Schatzmeister und als Beisitzer Rainer Wilting und Martin Feller. Als Revisoren wurden Harry Thiem und Robert Brandt gewählt. Anita Lohberg, Bärbel Sauer, Muhittin Yaray und Robert Brandt wurden als Landesdelegierte gewählt.

Nach der Gründung und den Wahlen wurde vereinbart, bereits in den nächsten Wochen einen Fahrplan aufzustellen über Schwerpunkthemen hinsichtlich den Kommunalwahlen 2009 und den Gründungen von Ortsverbänden im Kreis Borken.

Rainer Sauer: „DIE LINKE. ist die einzige Partei, die gegen Sozialabbau und für Arbeit und Beschäftigung ihre Stimme erhebt. Wir wollen erreichen, dass Arbeitnehmer, Arbeitslose, Familien und Rentner nicht weiter geschröpft werden. Es muss endlich damit aufhören, dass man denen „da oben“ gibt und „unten streicht“. Auch hat die Versammlung gefordert, dass die Bundeswehr raus aus Afghanistan soll. Am Wochenende fährt dazu eine „Friedenslokomotive“ zu einer Großdemo nach Berlin, an der sich auch der Kreisverband Borken DIE LINKE. beteiligen will. Zugkarten für den Sonderzug und weitere Info gibt es telefonisch unter 0175-2044447 und im Internet unter www.dielinke-nrw.de


DIE LINKE. will in Ahaus einen Ortsverein gründen

Die Partei „Die Linke“ im Kreis will schon bald in Ahaus einen Ortsverein gründen. Das ist das Ergebnis der Mitgliederversammlung von gestern Abend. Außerdem will sie die Bürger an Infoständen in der Innenstadt über ihre Ziele informieren und dabei nachdrücklich für Arbeit und soziale Gerechtigkeit eintreten. Rainer Sauer, Sprecher der linken im Kreis, kündigte außerdem an, dass seine Partei bei den Kommunalwahlen in 2009 in allen 17 Städten und Gemeinden im Kreis Borken kandidieren werde. Auch forderte er nachdrücklich einen gesetzlichen Mindestlohn von 8 Euro die Stunde, der später auf 9 Euro erhöht werden soll.


Lafontaines Besuch in NRW und Infostand in Bocholt  - ein voller Erfolg!

Knapp 1000 Besucherinnen und Besucher feierten Oskar Lafontaine bei seiner ersten Rede in Nordrhein Westfalen nach der Gründung der neuen Partei DIE LINKE. am Freitag, 21. Juli,  in Castrop Rauxel. Darunter auch einige Mitglieder aus dem Kreis Borken. Und wie immer hielt Lafontaine was von ihm erwartet wird.

Romantischer hätte die Kulisse kaum sein können. In einem der wenigen Amphitheater Deutschlands, auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Ickten in Castrop-Rauxel,  feierte die dortige Gruppe  DIE LINKE. ein großes Vereinigungsfest. Die erste Woche nach der Vereinigung war noch nicht zu Ende, und es war den Veranstaltern gelungen Oskar Lafontaine „vor Ort“ zu bekommen, der auch die Anwesenden mit einem passenden „Glück Auf“ begrüßte.      

Selbst die Verspätung des Politikers nahmen die interessierten Besucherinnen und Besucher in Kauf. Derzeit war seitens des Veranstalters für Kurzweil gesorgt. Es gab ein interessantes Kulturprogramm und auch für das leibliche Wohl war mit internationalen Spezialitäten gesorgt. Selbstverständlich gab es typisch für das Ruhrgebiet auch Pils und Korn.    

Dann war es endlich soweit und Oskar Lafontaine enterte zusammen mit MdB Sevim Dagdelen die Bühne. Diese eröffnete die Veranstaltung nachdem Siggi Kolosa, Mitglied des Kreisvorstandes, die Anwesenden begrüßt hatte. Sevim Dagdelen betonte in ihrer kurzen Ansprache nochmals die Wichtigkeit einer vereinigten, starken Linken in Deutschland, die sich mit Nachdruck für die sozialen Belange der Menschen in diesem Land einsetzt.

Dann übernahm Oskar Lafontaine die Regie. In seiner fast einstündigen Rede griff es schärfstens sowohl die SPD als auch Bündnis 90/Die Grünen an. Er warf ihnen Sozialabbau und das Herbeiführen von Armut durch die Schaffung von Agenda 2010 und Hartz IV vor. Insbesondere letzteres verhindere ein menschenwürdiges Dasein für die Betroffenen.    

Im weiteren Verlauf seiner Rede griff Lafontaine die Verlogenheiten der Privatisierung an. Er war und ist als ehemaliger Sozialdemokrat der Auffassung, dass den Menschen, die, aus welchem Grund auch immer, in eine soziale Notlage geraten, geholfen werden müsse. Heute sollen sie, obwohl finanziell dazu gar nicht in der Lage, alle sozialen Risiken privat absichern. Die Floskel „Bürgerinnen und Bürger müssten mehr Eigenverantwortung übernehmen“ entlarvt sich so letztlich als zynischer Hohn. In einem kurzen Exkurs über den Begriff Demokratie betonte Lafontaine, dass Demokratie die Meinungen und Auffassungen der Menschen im Lande widerspiegeln müsse. Dies sei in Deutschland heute nicht mehr der Fall. Die große Koalition mache eine Politik gegen den Willen der Mehrheit, denn diese sei gegen Rente mit 67 und den Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan.      

Mit Vehemenz betonte er nochmals die Forderung „Freiheit durch Sozialismus“.       

Das Publikum bekräftigte seine Forderungen und Aussagen mit starkem Applaus. Anschließend nahm sich Oskar Lafontaine noch viel Zeit um mit den Menschen zu reden, sich ihre Probleme anzuhören aber auch bei einem Glas Bier mit ihnen zu feiern. Ein Politiker, der sich nicht hinter Zaun und Stacheldraht verstecken muss, sondern den die Menschen schätzen, so wie er die Menschen respektiert und achtet. Leider war die Zeit wie immer zu kurz und am frühen Abend musste Lafontaine zurück nach Berlin reisen.

Am Samstag, 23. Juni, hattte DIE LINKE in Bocholt zwar nur einen Infostand, der aber ebenso viele Bürger anzog, die großes Interese zeigten und besonders froh darüber sind, dass es jetzt zu den Sozialabbau-Parteien eine wählbare Alternative gibt.

Die neue Bundeshomepage ist seit Samstag, 16. Juni, fertiggestellt - einfach >>> hier <<< anklicken!


DIE LINKE. ist gegründet

Der Zusammenschluss von Linkspartei und WASG zu einer neuen gesamtdeutschen Partei „DIE LINKE.“ ist vollzogen. Auf dem Gründungsparteitag am Wochenende in Berlin votierten etwa 750 Delegierte mit überwältigender Mehrheit dafür.  Es gab lediglich eine Gegenstimme. An der Spitze stehen Oskar Lafontaine und Lothar Bisky. Der gewählte Parteivorstand besteht insgesamt aus 44 Mitgliedern.

„Es war ein grandioser Gründungsparteitag. Das zeigen auch die Reaktionen der anderen Parteien“, so der Bocholter Rainer Sauer, der als Kreisvorsitzender dem Übergangsvorstand im Kreis Borken angehört und als Delegierter teilnahm.

Nach den Reden von Oskar Lafontaine und Lothar Bisky sprach auch Rainer Sauer zu den Delegierten und erntete für seine klaren Worte und seiner engagierten Rede großen Beifall. Er bekräftigte vor allem, dass DIE LINKE. Partner und Sprachrohr der Gewerkschaften im Bundestag sein müsse und forderte, dass die Reichen zur Finanzierung des Sozialstaats kräftig zur Kasse gebeten werden sollen.

Dem Münsteraner Landtagsabgeordneten und grünes Urgestein, Rüdiger Sagel, der am Freitag letzter Woche aus seiner eigenen Partei und Fraktion ausgetreten ist und als Gast am Gründungsparteitag teilnahm, rief Sauer vom Podest aus zu: „Komm zu uns, wir brauchen dich!“ Denn Sagel ist bislang noch nicht der neuen Partei beigetreten.

Im Kreis Borken wird auf der Gründungsversammlung am 25. August ein neuer Kreisverband DIE LINKE. entstehen. Bis dahin wird der bisherige Kreisvorstand als Übergangsvorstand die Aufgaben wahrnehmen. Die neue Bundeshomepage ist seit Samstag, 16. Juni, fertiggestellt - einfach >>> hier <<< anklicken! mehr...



Billigläden im Visier von WASG und Linkspartei

"Gegen schlechte Lohnbedingungen bei KiK - Für gesetzliche Mindestlöhne" protestierten WASG-Aktivisten im Rahmen einer Stadtführung am Montag in der Bocholter Innenstadt.

Der Kreisverband Borken der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) und die Linkspartei  hatten am Montag zu einer "Alternativen Stadtführung" der besonderen Art durch die Bocholter Innenstadt eingeladen. Doch nicht Museen, Theater und andere Sehenswürdigkeiten waren das Ziel. Nach einer Einführung in das Thema Lohndumping und Mindestlohn durch den WASG-Kreisvorsitzenden Rainer Sauer besuchten die Teilnehmer der Führung der Reihe nach vier ortsansässige Firmen, bei denen nicht gerade vorbildliche Lohnbedingungen herrschen. So zahlt der Textildiscounter KiK für Packtätigkeiten 4,50 Euro je Stunde, der Friseur Klier zahlt neu eingestellten FriseurInnen 5,77 Euro je Stunde (monatlich 1.126 Euro) bei einer 45-Stunden-Woche, der Stundenlohn der Beschäftigten bei der Fastfoodkette Mc Donald’s liegt zwischen 6,05 Euro und 7,14 Euro und die Leiharbeitnehmer beim Telefonbauer Siemens werden im Gegensatz zu den festangestellten Siemens-Mitarbeitern lohnmäßig als Arbeitnehmer zweiter Klasse behandelt. Während der zweistündigen Stadtführung schlossen sich einige Bürger spontan der 15-köpfigen Gruppe an oder spendeten während der Reden vor den Filialen KiK, Klier und  Mc Donald’s Beifall. Alle vier Redner (Jutta Wilting, Bärbel Sauer, Rudi Gems und Rainer Wilting) unterstrichen in ihren Beiträgen, wie nötig ein gesetzlicher Mindestlohn ist, der bei 8 Euro je Stunde liegen und später auf 9 Euro je Stunde erhöht werden soll. Für die musikalische Begleitung mit Gitarre und Mundharmonika sorgte „Ewald“. Alle Teilnehmer waren sich am Ende der Stadtführung einig, dass die politische Exkursion so schnell wie möglich an anderer Stelle wiederholt werden soll.  mehr... (Fotos!)