WASG - Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit - Kreis Borken
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Spontane Protestaktion vor dem Reichstagsgebäude

Mitglieder der WASG und der Linkspartei besuchten die Linksfraktion in Berlin

Spontaner Protest vor dem Reichstagsgebäude - Motto:
"Rente mit 67 - Schämt Euch!"

Von Rainer Sauer

Wie steht es mit der neuen Linksfraktion im Bundestag? Mit dieser Frage im Gepäck besuchten 50 Mitglieder der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) und der Linkspartei aus den Ruhrgebietsstädten, darunter auch Mitglieder des WASG Kreisverbandes Borken-Coesfeld, Hüseyin Aydin in Berlin. Der Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion und Mitglied der WASG hatte dazu eingeladen, mit ihm drei Tage lang die Bundeshauptstadt zu erkunden. In den vielen Gesprächen mit Hüseyin Aydin stand die aktuelle Politik im Mittelpunkt. „Die Linksfraktion im Bundestag leistet sehr gute Arbeit, wir müssen uns aber auch weiterhin außerparlamentarisch engagieren, um unsere Ziele nach sozialer Gerechtigkeit, Frieden, Arbeits- und Ausbildungsplätzen noch stärker Nachdruck zu verleihen“, sagte Hüseyin Aydin seinen Besuchern. Die Linksfraktion habe dazu schon einige Anträge auf den Weg gebracht.  Aydin ist Stellvertreter in den Ausschüssen für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. Ferner gehört er dem Arbeitskreis Internationale Politik an. In diesem Arbeitskreis werden alle Fragen zu Krieg und Frieden, zur Europäischen Union und der Entwicklungspolitik diskutiert und Vorlagen für die Linksfraktion entwickelt. Aktuell brannte den Teilnehmern die Rentendebatte auf den Nägeln und so fassten sie spontan den Beschluss, sich am Eingang vor dem Reichstagsgebäude zu einer Protestaktion zu formieren, in dem sie Großbuchstaben auf Papier hochhielten mit dem Slogan „Rente mit 67 – Schämt Euch!“. Informationsbesuche im Arbeitsministerium, im Presseamt,  im Bundeskanzleramt,  bei der Landesvertretung NRW  und die Teilnahme an einer Plenarsitzung des Bundestages im Reichstagsgebäude rundeten die Eindrücke von der politischen Arbeit in Berlin ab. Aber auch der Blick zurück in die Vergangenheit stand auf dem Programm: Das Holocaust Mahnmal bot dafür den geeigneten Rahmen. Außerdem waren sie Gast im Karl-Liebknecht-Haus der Linkspartei. Außerhalb des Programms und als Abschluss und Höhepunkt nahm die 50-köpfige Gruppe an der Großkundgebung des DGB teil, die unter dem Motto stand „Ja zu Europa – nein zu Bolkestein“ und an der mehr als 40 000 Menschen teilnahmen. Die Gruppe führte zudem mit einem riesigem Transparent den WASG-Block an. Am Ende der Reise waren sich alle Teilnehmer darüber einig, es lohnt sich für eine andere Politik zu engagieren. Besonders stolz waren  sie darüber, dass sie die erste Besuchergruppe sind, die die Linksfraktion seit dem Einzug in den Bundestag  besuchte.

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