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Aktion Mc Donald's Bocholt

Mauer gegen Armutslöhne

Für Armutslöhne arbeiten – das darf es nach Auffassung der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit des Kreises Borken und der Linkspartei nicht geben. Mit einer riesengroßen „Mauer gegen Armutslöhne“ protestierten sie am Wochenende (10.06.06) vor Mc Donald’s in Bocholt – und setzten sich dafür ein, das deutschlandweit zukünftig ein Mindestbruttostundenlohn von 8 Euro gezahlt und dieser später schrittweise auf 9 Euro angehoben wird. Mc Donald’s sei ein klassisches Beispiel dafür, dass viele Menschen für einen viel zu geringen Lohn arbeiten müssten, so WASG-Kreisvorsitzender Rainer Sauer. Beispiele wie die Niederlande und England zeigten, das die Wirtschaft auch mit Mindestlöhnen funktioniere. Mit dieser Aktion wolle man vor allem die Gewerkschaften in ihren Forderungen nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes ebenso unterstützen wie die Linksfraktion im Bundestag, die bereits einen Gesetzentwurf zum Thema Mindestlohn in den Bundestag eingebracht hat. Vom Kombilohn, der staatliche Unterstützung mit dem Einkommen kombiniert, halte man nichts, so Sauer. Das sei nur ein weiterer Anreiz für Firmen ihr eigenes Entgelt weiter zu senken.

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