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Alternative Stadtfuehrung

Billigläden im Visier von WASG unmd Linkspartei

"Gegen schlechte Lohnbedingungen bei KiK - Für gesetzliche Mindestlöhne" protestierten WASG-Aktivisten im Rahmen einer Stadtführung am Montag in der Bocholter Innenstadt.

Der Kreisverband Borken der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) und die Linkspartei  hatten am Montag zu einer "Alternativen Stadtführung" der besonderen Art durch die Bocholter Innenstadt eingeladen. Doch nicht Museen, Theater und andere Sehenswürdigkeiten waren das Ziel. Nach einer Einführung in das Thema Lohndumping und Mindestlohn durch den WASG-Kreisvorsitzenden Rainer Sauer besuchten die Teilnehmer der Führung der Reihe nach vier ortsansässige Firmen, bei denen nicht gerade vorbildliche Lohnbedingungen herrschen. So zahlt der Textildiscounter KiK für Packtätigkeiten 4,50 Euro je Stunde, der Friseur Klier zahlt neu eingestellten FriseurInnen 5,77 Euro je Stunde (monatlich 1.126 Euro) bei einer 45-Stunden-Woche, der Stundenlohn der Beschäftigten bei der Fastfoodkette Mc Donald’s liegt zwischen 6,05 Euro und 7,14 Euro und die Leiharbeitnehmer beim Telefonbauer Siemens werden im Gegensatz zu den festangestellten Siemens-Mitarbeitern lohnmäßig als Arbeitnehmer zweiter Klasse behandelt. Während der zweistündigen Stadtführung schlossen sich einige Bürger spontan der 15-köpfigen Gruppe an oder spendeten während der Reden vor den Filialen KiK, Klier und  Mc Donald’s Beifall. Alle vier Redner (Jutta Wilting, Bärbel Sauer, Rudi Gems und Rainer Wilting) unterstrichen in ihren Beiträgen, wie nötig ein gesetzlicher Mindestlohn ist, der bei 8 Euro je Stunde liegen und später auf 9 Euro je Stunde erhöht werden soll. Für die musikalische Begleitung mit Gitarre und Mundharmonika sorgte „Ewald“. Alle Teilnehmer waren sich am Ende der Stadtführung einig, dass die politische Exkursion so schnell wie möglich an anderer Stelle wiederholt werden soll.  

 


Alternative Stadtführung zum Thema Mindestlohn

Der Kreisverband Borken der Wahlalternaive Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) und die Linkspartei bieten am Montag, den 30. April, erstmalig in Bocholt eine „Alternative Stadtführung“ an. Im Rahmen der zweistündigen Führung werden Geschäfte und Betriebe aufgesucht, die ihren Beschäftigten Armutslöhne zahlen. Außerdem gibt es Informationen zu der Forderung und Initiative der WASG und der Linkspartei nach einem gesetzlichen Mindestlohn. Treffpunkt für alle Bürger ist um 15.00 Uhr am Historischen Rathaus. Die Teilnahme ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen wäre eine vorherige Anmeldung wünschenswert (Tel. 02871-183535, Mail stadtfuehrung-wasg@t-online.de). Vorankündigung der nächsten Veranstalung - einfach >>> hier <<< anklicken!